Wiringo fertigt EV-Kabelbäume für Batterie-Pack, BDU, Inverter, E-Achse, OBC, Ladeport und Nebenaggregate. Im Fokus stehen nicht nur Stromtragfähigkeit, sondern auch HVIL, Schirmung, Serienmontage und nachvollziehbare Prüfung.

Ein EV-Kabelbaum ist eine systematisch geführte Hochvolt- und Niedervolt-Verkabelung, die Batterie-Pack, BDU, Inverter, E-Achse, On-Board-Charger, DC-DC-Wandler, Ladeport und Hilfsaggregate eines Elektrofahrzeugs elektrisch und mechanisch zu einer einbaufertigen Baugruppe verbindet, inklusive Schirmung, HVIL-Logik und definierten Routingzonen. Wiringo ist dabei ein reiner Konfektions- und Montagepartner, der EV-Kabelbäume nach Kundenspezifikation fertigt und keine einzelnen Leitungen oder Steckverbinder als Standardware herstellt oder verkauft.
In über 15 Jahren Kabelbaumfertigung haben wir Hochvolt- und Niedervolt-Äste für Batterie-, Lade- und Antriebspfade gecrimpt, verlötet, geschirmt und konfektioniert sowie nach IPC/WHMA-A-620 verarbeitet. Jede Baugruppe haben wir zu 100 Prozent elektrisch auf Durchgang, Polarität, Isolation und Hi-Pot geprüft und projektbezogen HVIL-Logik sowie Schirmanschluss validiert und mit Material- und Chargenrückverfolgbarkeit dokumentiert.
Wir denken den EV-Kabelbaum nicht als Einzeladerpaket, sondern als System zwischen Pack, BDU, Inverter, OBC, DC-DC und Ladeeinheit.
Schirmung, Orange-Coding, HVIL, Berührschutz, Abdichtung und definierte Routingzonen werden früh bewertet statt spät nachgebessert.
EVT, DVT, PVT und SOP brauchen unterschiedliche Geschwindigkeit, Dokumentation und Prüftiefe. Wir richten den Ablauf passend zur Projektphase aus.
Wir liefern belastbare Angebote, wenn Lastenheft, Steckgesichter, Leistungsdaten, Testplan und Verpackungsanforderungen sauber aufeinander abgestimmt sind.
Leistungsführende Kabelsätze, Service Disconnects, Sense-Leitungen und Schnittstellen zur HV-Verteilung.
Leitungswege mit Fokus auf Stromtragfähigkeit, Schirmanschluss, Temperaturverhalten und montagegerechte Biegeradien.
Kabelbäume für Lade- und Wandlerpfade mit definierter Isolation, EMV-Konzept und zuverlässiger Serienmontage.
Verkabelung für CCS-Ladeinfrastruktur, Heiz- und Kühlmodule, Pumpen, Sensorik und Hilfsverbraucher im EV-Umfeld.
Zu spät erkannte Platzprobleme an Batteriegehause, Inverter oder Ladeport erzwingen teure Änderungen kurz vor SOP.
Unklare HVIL-Logik führt dazu, dass elektrische Freigabe und Fahrzeugdiagnose nicht dieselbe Fehlerdefinition nutzen.
Schirmanschlüsse werden konstruktiv vorgesehen, aber in der Serie nicht reproduzierbar kontaktiert oder geprüft.
Temperatur, Vibration und Medienkontakt werden im RFQ unterschätzt, obwohl genau dort viele EV-Feldausfälle beginnen.
Verpackung und Handling ignorieren den Biegeradius schwerer Hochvoltäste und verformen die Baugruppe vor der Montage.
Die Seite richtet sich an Einkauf, Entwicklung und NPI-Teams, die einen serienfähigen Lieferpartner für Elektrofahrzeug-Verkabelung suchen und nicht nur einen generischen Hochvolt-Kabelsatz.
| Bereich | Details |
|---|---|
| Spannungsbereich | 48 V Subsysteme bis 1000 V DC Hochvolt-Architekturen |
| Typische Strompfade | Batterie, BDU, Inverter, OBC, DC-DC, E-Achse, Ladeport, HVAC, Hilfsaggregate |
| Leitungssysteme | Ungeschirmte und geschirmte HV-Leitungen, Sense-Leitungen, Hybrid-Äste und Datenpfade |
| Stecksysteme | OEM-vorgegebene HV- und Signalstecker von TE Connectivity, Molex, Amphenol, Aptiv und weiteren |
| Prüfumfang | 100 Prozent Durchgang, Polarität, Isolation, Hi-Pot sowie projektbezogen HVIL, Schirmanschluss und Sonderprüfungen |
| Dokumentation | Erstmuster, PPAP-orientierte Unterlagen, Revisionskontrolle, Materialnachweise und Chargenrückverfolgbarkeit |
Wir gleichen Strompfade, Stecksysteme, Packaging, Temperaturzonen, Montagefolge und Zielvolumen mit Ihrer EV-Architektur ab.
Biegeradien, Schirmkonzept, Abdichtung, Zugentlastung, Clip-Logik und Servicezugang werden vor Musterstart bewertet.
Wir fertigen Muster für Entwicklungs- und Validierungsphasen, dokumentieren offene Punkte und passen den Testplan an reale Einbaubedingungen an.
Arbeitsanweisungen, Prüfprogramme, Verpackung und Rückverfolgbarkeit werden an Pilotlosen verifiziert, bevor hohe Volumina anlaufen.
Jede Baugruppe wird nach freigegebenem Umfang elektrisch geprüft, gekennzeichnet und für den Montagefluss Ihres Werks verpackt.
Für EV-Kabelbäume sind Hochvolt-Sicherheit, Ladepfade und Schutzkonzepte kein Nebenthema. Eine nützliche öffentliche Einordnung bietet die UNECE-Seite zu UN Regulation No. 100 für elektrische Fahrzeugsicherheit sowie der Wikipedia-Überblick zu ISO 6469 für Anforderungen an elektrisch angetriebene Straßenfahrzeuge.
Für Ladepfade und Packaging rund um Fahrzeug und Infrastruktur ist außerdem die Übersicht zum Combined Charging System hilfreich. Diese Quellen ersetzen keine OEM-Spezifikation, schaffen aber eine stabile gemeinsame Referenz für Einkauf und Engineering.
Nein. In EV-Programmen liefern wir häufig komplette Pakete aus Hochvolt-, Niedervolt-, Sensor- und Kommunikationsleitungen, damit Schnittstellen zwischen Batterie, Leistungselektronik und Hilfssystemen abgestimmt bleiben.
Sobald Hochvolt-Sicherheit, Schirmung, HVIL, Ladepfade, Traceability oder OEM-Dokumentation den Projektaufwand dominieren. Genau dort unterscheiden sich EV-Programme deutlich von klassischen 12 V Bordnetzen.
Ja. Wir planen Verpackung, Labeling, Kit-Bildung, Reihenfolge und Schutz der Kabeläste passend zu Ihrem Montageprozess, damit keine unnötige Umverpackung oder Nachsortierung im Werk entsteht.
Am meisten helfen freigegebene Steckverbinderreferenzen, Spannungs- und Stromdaten, 2D- oder 3D-Einbauräume, Testanforderungen, Zielmengen und klare Angaben zu Dokumentation sowie SOP-Termin.
Typisches Projektmuster, illustrativ und anonymisiert dargestellt.
Ausgangslage
Illustratives Projektmuster aus dem Bereich Elektroindustrie. Schwerpunkt: RFQ und belastbare Kalkulation.
Eckwerte aus dem Projekt
In solchen Lieferbeziehungen sind Leitungstyp, Steckverbinder, Prüfumfang und Qualitätsrahmen vorab definiert.
Vorgehen
Wiringo hat den Vorgang strukturiert begleitet — von Engineering-Klärung und Bemusterung bis zur dokumentierten Serienfreigabe. Prüfumfang, Materialnachweise und Lieferplan wurden vor Serienstart abgestimmt.
Ergebnis
Das Projekt ist im freigegebenen Korridor angelaufen. Die typischen Eckwerte (siehe rechts) sind verallgemeinert dargestellt.
Typische Eckdaten dieses Projekttyps
Repräsentatives, illustratives Projektmuster. Kennzahlen anonymisiert und verallgemeinert.
Diese Inhalte helfen meist direkt beim Vergleich, bei der Spezifikation oder beim nächsten RFQ-Schritt
Senden Sie uns Zeichnung, Steckverbinderliste, Leistungsdaten und Zielmengen. Wir bewerten Machbarkeit, Testumfang und Serienanlauf für Ihr Elektrofahrzeugprogramm.