Wiringo fertigt CAN-Bus- und CAN-FD-Kabelbaugruppen mit verdrilltem Paar, Schirmkonzept, 120-Ohm-Terminierung, M12- oder DEUTSCH-Steckverbindern und dokumentierter Endprüfung. Der Fokus liegt auf wiederholbarer Serienqualität, nicht auf einfachen Patchkabeln.

Impedanz-Ziel für verdrillte CAN-Paare
Durchgang, Kurzschluss und Pin-Mapping
Auslegung für höhere Datenraten nach Projektvorgabe
Muster, Vorserie und Serienabruf möglich
Bei CAN-Bus-Kabeln entscheidet nicht nur die Anzahl der Adern. Reflektionen, vertauschte Paare, falsche Stichleitungslängen, unsauber aufgelegte Schirme und mechanisch schwache Steckeraustritte erzeugen Fehler, die im Endgerät oft nur sporadisch sichtbar werden. Deshalb planen wir Leitung, Steckverbinder, Topologie und Prüfadapter gemeinsam.
Als technische Orientierung dienen der CAN-Bus-Überblick, die physikalische Logik von verdrillten Paaren, die Normfamilie ISO 11898 und der Fertigungskontext von IPC-A-620. In der Fertigung zählt dennoch Ihre konkrete Zeichnung: Länge, Stecker, Terminierung, Schirmabschluss und Testgrenzen müssen zum System passen.
Wir klären Linienbus, Stichleitung, Y-Abzweig, terminierte Enden und Servicezugang, bevor Kabellänge, Steckerabgang und Testadapter festgelegt werden.
CAN_H und CAN_L werden als Paar geführt, mit geeigneter Verseilung, Mantelmaterial und Längenführung. Das verhindert typische Fehler durch vertauschte Adern oder unkontrollierte Abzweige.
Folie, Geflecht, Drain Wire und Schirmabschluss werden passend zu Maschine, Fahrzeug, Massekonzept und Steckverbindergehäuse geplant.
M12 A/D-kodiert, DEUTSCH DT/DTM, Molex, TE Connectivity, JST, Amphenol oder kundenspezifische Systeme werden nach Schutzart, Strompfad und Montagezugang ausgewählt.
Neben elektrischer Endprüfung bewerten wir Schirmdurchgang, Verriegelung, Dichtung, Biegeradius, Zugentlastung und bei Bedarf Hi-Pot oder Isolationsmessung.
Zeichnungsrevision, Stückliste, Pinout, Prüfprotokoll, Materialchargen und Änderungsstatus bleiben nachvollziehbar, damit Nachbestellungen nicht neu qualifiziert werden müssen.
| Bus-Typen | CAN 2.0, CAN-FD, SAE J1939, CANopen und kundenspezifische CAN-Netzwerke |
| Impedanz-Ziel | typisch 120 Ohm differentiell, abhängig von Leitung, Länge und Endanwendung |
| Leiterquerschnitt | typisch 0,14-1,5 mm²; größere Versorgungsadern in Hybridkabeln möglich |
| Steckverbinder | M8, M12, DEUTSCH DT/DTM, Molex, TE Connectivity, JST, Amphenol, offene Enden |
| Schutzarten | IP20 für interne Systeme bis IP67/IP68/IP69K-nahe Auslegung mit passenden Stecksystemen |
| Mantelmaterialien | PVC, PUR, TPE, XLPE, FEP oder Silikon nach Temperatur, Öl, UV und Biegeprofil |
| Prüfungen | 100 % Durchgang, Kurzschluss, Pin-Mapping; optional Schirmdurchgang, Isolation, Hi-Pot, Zugtest |
| Mengenfenster | Muster ab 1 Stück, Vorserien 20-300 Stück, Serienabrufe nach Forecast |
In CAN-Projekten finden wir die kritischen Punkte meist vor dem ersten Crimp: fehlende Terminierungsangabe, unklare Schirmauflage, doppelte Masseführung oder zu enge Kabelabgänge am Stecker. Eine 12-Stunden-Zeichnungsprüfung spart hier oft mehr Zeit als ein schneller Musterbau mit ungeklärter Topologie.
Technische Fähigkeitsmatrix ansehenGute CAN-Kabelkonfektion beginnt mit klaren Systemannahmen. Diese Punkte trennen eine robuste Serienlösung von einem Muster, das nur im Labor funktioniert.
| Situation | Riskante Wahl | Bessere Auslegung | Warum es zählt |
|---|---|---|---|
| Kurze interne Geräteverbindung | ungeschirmtes Paar ohne klare Paarmarkierung | verdrilltes CAN-Paar mit eindeutigem Pinout und 100-%-Pin-Mapping | Vertauschte Adern sind bei kurzen Leitungen häufiger als echte Signalprobleme. |
| Fahrzeug oder mobile Maschine | Standardleitung ohne Vibrations- und Dichtungskonzept | DEUTSCH, M12 oder Automotive-Stecker mit Zugentlastung und Verriegelungsprüfung | Intermittierende CAN-Fehler entstehen oft mechanisch direkt am Steckeraustritt. |
| Motoren, Umrichter oder Ladepfade in der Nähe | Schirm vorhanden, aber ohne definierten Abschluss | Schirmaufbau, Drain Wire, Steckgehäuse und Massepunkt gemeinsam festlegen | Ein Schirm ohne Konzept kann montiert sein und trotzdem kaum EMV-Nutzen bringen. |
| CAN-FD oder lange Leitung | Topologie erst beim Systemtest diskutieren | Terminierung, Stichlängen und Leitungstyp vor Musterbau freigeben | CAN-FD reagiert empfindlicher auf Reflexionen, Abzweige und unsaubere Übergänge. |

Ein typisches RFQ-Szenario ist eine 150-Stück-Vorserie für ein mobiles Steuergerät: CAN-FD, 2,5 m Leitungslänge, DEUTSCH-Stecker auf einer Seite, M12-Schnittstelle auf der anderen Seite, PUR-Mantel, geschirmtes Paar und 120-Ohm-Terminierung am Ende. Der Engpass liegt nicht in der Montage, sondern in der sicheren Definition von Schirmauflage, Steckerausrichtung, Dichtung und Prüfadapter.
Unsere Empfehlung wäre ein seriennahes Pilotlos: definierte Crimpwerkzeuge, dokumentierte Auszugskraft, Schirmdurchgang, 100-%-Pin-Mapping und klare Verpackungsvorgaben für den Steckerschutz. So prüft der Kunde nicht nur die Kommunikation im System, sondern auch den späteren Lieferzustand.
Wir erfassen CAN-Typ, Datenrate, Leitungslänge, Steckverbinder, Terminierung, Schirmung, Temperatur, Vibration, Feuchte, Zielmenge und Prüfanforderung.
Engineering prüft verdrilltes Paar, Mantel, Biegeradius, Schirmabschluss, Dichtung, Verriegelung und Beschriftung gegen Zeichnung und Einsatzort.
Muster werden mit vorgesehenem Crimp-, Löt-, Einpinn- und Prüfprozess gefertigt. Testadapter und Pin-Mapping werden früh festgelegt.
Bei Vorserien prüfen wir Montagezeit, Ausschussgründe, Paarführung, Schirmkontakt, Labeling und Verpackung. Änderungen werden dokumentiert.
Nach Freigabe laufen Materialchargen, Prüfergebnisse, Zeichnungsrevision und Verpackungsvorgaben in einem wiederholbaren Serienprozess zusammen.
Dieser Service passt zu OEM-Projekten, bei denen CAN-Kommunikation, mechanische Robustheit und wiederholbare Lieferqualität zusammenkommen. Für reine Informationstechnik-Kabel ist unsere Seite zu Industrial Ethernet oft der bessere Einstieg.
Expertenhinweis
"Bei CAN-Bus-Kabeln ist der häufigste Fehler nicht die falsche Aderfarbe. Es ist eine ungeklärte Topologie: Schirm, Terminierung, Abzweig und Steckerabgang müssen vor der Serie zusammen freigegeben werden."
Hommer Zhao
Gründer & Kabel-Enthusiast, 10+ Jahre Kabelbaum- und Kabelkonfektionsprojekte für OEMs
Antworten auf typische Fragen vor RFQ, Musterbau und Serienfreigabe.
Für ein belastbares Angebot benötigen wir Pinbelegung, Kabellänge, Zielmenge, CAN- oder CAN-FD-Datenrate, Steckverbinder, Schirmkonzept, Terminierung, Temperaturbereich, Biegeradius, Schutzart und gewünschte Prüfung. Bei SAE J1939, CANopen oder kundenspezifischen Fahrzeugnetzen prüfen wir zusätzlich Aderpaar, Mantelmaterial und Massebezug.
Ja. Typisch sind Muster ab 1 Stück und Vorserien von 20 bis 300 Baugruppen, bevor ein OEM die finale Länge, Steckerausrichtung und Prüfgrenze freigibt. Für Serienabrufe stabilisieren wir danach Arbeitsanweisung, Testadapter, Labeling und Verpackung.
Geschirmte Ausführung ist sinnvoll bei langen Leitungen, Frequenzumrichtern, Motorleitungen, Ladepfaden, hoher Störumgebung oder Metallgehäusen mit definiertem Massekonzept. In kurzen, geschützten Innenbereichen kann ein ungeschirmtes verdrilltes Paar reichen. Entscheidend ist die reale EMV-Umgebung, nicht nur die Busbezeichnung.
Ja. Wir können Abschlusswiderstände, Y-Abzweige, Service-Stecker, Verteilerkabel oder terminierte Endstücke nach Zeichnung fertigen. Wichtig ist, dass Terminierung und Topologie vor Musterbau geklärt werden, weil falsche Abzweiglängen und doppelte Terminierung intermittierende Fehler verursachen können.
Standard ist 100 % Prüfung auf Durchgang, Kurzschluss und Pin-Mapping. Je nach Risiko ergänzen wir Schirmdurchgang, Isolationswiderstand, Hi-Pot bis 5 kV AC/DC, Zugprüfung und Sichtprüfung von Verriegelung, Dichtung und Label. Für kritische Datenleitungen prüfen wir zusätzlich Paarzuordnung, Verdrillungslage und dokumentierte Testadapter.
Für CAN-Projekte sind ISO 11898 als technische Basis, SAE J1939 bei Nutzfahrzeugen, IPC-A-620 für Kabelbaumverarbeitung, UL 758 für AWM-Leitungen sowie ISO 9001 und IATF 16949 für Qualitätsprozesse wichtige Bezugspunkte. Die konkrete Freigabe folgt immer Ihrer Zeichnung und Endanwendung.
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