Wiringo fertigt Kabelbäume für Akku- und netzbetriebene Elektrowerkzeuge mit Fokus auf Vibrationsfestigkeit, kompakte Gehäuse, sichere Strompfade, Zugentlastung und stabile Serienmontage.

Ein Power Tool Wire Harness ist ein kundenspezifischer Kabelbaum für akku- und netzbetriebene Elektrowerkzeuge, der Trigger-, Motor-, BMS- und Ladepfade verbindet und auf Vibrationsfestigkeit, kompakte Gehäuse, sichere Strompfade und stabile Serienmontage ausgelegt sein muss – Wiringo ist dabei ein reiner Konfektions- und Montagepartner, der ausschließlich nach Kundenspezifikation fertigt und keine eigenständigen Leitungen oder Steckverbinder herstellt oder verkauft.
Für Werkzeug- und Ladeplattformen typischer 12 V bis 80 V Systeme haben wir Kabelbäume aus PVC-, XLPE-, TPU- und silikonbasierten sowie geschirmten Leitungen abgelängt, gecrimpt und konfektioniert und sie mit Steckverbindern von TE Connectivity, Molex und JST bestückt. Anschließend haben wir die Baugruppen zu 100 Prozent auf Durchgang, Polarität, Kurzschluss und Zug geprüft – optional per Isolations- und Hi-Pot-Test – und sie nach IPC/WHMA-A-620 mit Revisionsstand und Materialnachweisen ausgeliefert.
Wir unterstützen Kabelbäume für 12 V bis 80 V Akkuplattformen ebenso wie für netzbetriebene Werkzeuge mit Lade-, Trigger- und Motorpfaden.
Vibration, Scheuern, Staub, Feuchtigkeit und wiederholte Zugbeanspruchung werden früh in Materialwahl, Fixierung und Zugentlastung eingearbeitet.
Bei Elektrowerkzeugen entscheiden Kabellängen, Biegeradien und Steckerausrichtung direkt über Montagezeit, Servicefreundlichkeit und Ausschussquote.
Revisionskontrolle, Testpläne, Materialfreigaben und Verpackung werden so definiert, dass NPI, Einkauf und Serienwerk mit derselben Datengrundlage arbeiten.
Bohrmaschinen, Schrauber, Schleifer und Sägen benötigen kompakte Harness-Layouts für Trigger, Motor, Akku, LED und Sicherheitsfunktionen.
Laubblasgeräte, Heckenscheren und andere Gartengeräte brauchen häufig mehr Abdichtung, UV-Beständigkeit und zugentlastete Leitungsführung.
Stabile Strom- und Signalleitungen im Ladegerät reduzieren Kontaktprobleme, Hitzehaushalt und Feldreklamationen bei Mehrschacht- oder Schnellladesystemen.
Bei BLDC-Plattformen steigen die Anforderungen an Sensorik, Steuerleitungen, Schirmung und saubere Trennung von Leistungs- und Signalkreisen.
Leitungen reiben am Gehäuse, weil Zugentlastung und Clip-Position erst nach dem Pilotlos bewertet werden.
Einschaltstrom, Motorschaltlast oder Ladeleistung werden im RFQ zu grob angegeben und führen später zu thermischen Problemen.
Stecksysteme werden nur nach Preis gewählt, obwohl Servicezyklen, Rastkraft und Vibrationsfestigkeit entscheidend für die Feldzuverlässigkeit sind.
Muster passen in das Gehäuse, lassen sich aber in der Linie nicht reproduzierbar montieren.
Staub- oder Spritzwasseranforderungen werden erst nach der Freigabe konkretisiert und erzwingen späte Materialwechsel.
Die Seite richtet sich an Produktentwicklung, Einkauf und NPI-Teams, die für Power-Tool-Plattformen einen Lieferpartner mit belastbarer DFM-, Test- und Serienkompetenz suchen.
| Bereich | Details |
|---|---|
| Werkzeugtypen | Bohrer, Schrauber, Schleifer, Sägen, Trimmer, Gebläse, Ladegeräte und OEM-Sondergeräte |
| Spannungsbereiche | Niedervolt-Signalpfade sowie Akku- und Leistungsleitungen für typische 12 V bis 80 V Systeme |
| Leitungssysteme | PVC, XLPE, TPU, silikonbasierte Leitungen, geschirmte Sensorleitungen und abriebfeste Schutzschläuche |
| Steckverbinder | TE Connectivity, Molex, JST, kundenspezifische Crimp- und Board-to-Wire-Systeme |
| Prüfumfang | 100 Prozent Durchgang, Polarität, Kurzschluss, Zugtest, optional Isolation, Hi-Pot und Funktionschecks |
| Dokumentation | BOM, Revisionsstand, Arbeitsanweisung, Testplan, Materialnachweise und Verpackungsvorgaben |
Wir klären Strompfade, Peak-Lasten, Schaltzyklen, Umgebungsbedingungen, Zielmengen und Einbauraum statt nur eine Kabelliste zu bepreisen.
Biegeradien, Scheuerschutz, Trigger-Anbindung, Clip-Positionen und Servicezugang werden vor Musterbau mitgedacht.
Erstmuster werden gegen elektrische Anforderungen, Gehäusefit und Montagefolge gespiegelt, damit Serienrisiken nicht verborgen bleiben.
Wir prüfen Wiederholbarkeit, Kennzeichnung, Kit-Bildung und Linientauglichkeit, bevor Volumen und Forecast steigen.
Freigegebene Materialien, definierte Testprogramme und chargenbezogene Kennzeichnung schaffen Stabilität für Einkauf und Qualität.
Für die Einordnung typischer Einsatzprofile von Elektrowerkzeugen ist die Wikipedia-Übersicht zu Power Tools eine brauchbare Baseline. Für Anforderungen an Staub- und Wasserschutz ist außerdem die Übersicht zur IP-Schutzart hilfreich, wenn Gehäuse, Dichtungen und Leitungsausgänge abgestimmt werden.
Bei netzbetriebenen Werkzeugen oder Ladegeräten ist zusätzlich die Einordnung zu UL nützlich, wenn Sicherheitsprüfungen, Materialfreigaben und Isolationskonzepte im Projekt eine Rolle spielen. Diese Referenzen ersetzen keine gerätespezifische Norm, schaffen aber eine stabile gemeinsame Sprache für Einkauf und Engineering.
Wir fertigen kundenspezifisch für OEMs, ODMs und Tier-Lieferanten. Entscheidend ist nicht die Marke, sondern ob Daten zu Lastprofil, Bauraum, Steckschnittstellen, Test und Zielvolumen sauber definiert sind.
Ja. Akkuplattformen stellen andere Anforderungen an Kontaktwiderstand, BMS-nahe Signalpfade, Ladezyklen und Pack-Integration. Netzgeräte fokussieren stärker auf Dauerlast, Zugentlastung der Netzzuleitung und Isolation.
Ja. Abhängig von Schutzklasse, Kostenrahmen und Servicekonzept können wir Dichtungen, Umspritzung, Schrumpflösungen oder andere Schutzmassnahmen in den Kabelbaum integrieren.
Am meisten helfen belastbare Angaben zu Peak-Strom, Duty Cycle, Temperatur, Feuchtigkeit, Steckzyklen, Gehäusegeometrie, Testkriterien und Forecast für Muster bis Serie.
Typisches Projektmuster, illustrativ und anonymisiert dargestellt.
Ausgangslage
Illustratives Projektmuster aus dem Bereich Power-OEM. Schwerpunkt: Stecksystem-Beschaffung und Freigabe.
Eckwerte aus dem Projekt
In solchen Lieferbeziehungen sind Leitungstyp, Steckverbinder, Prüfumfang und Qualitätsrahmen vorab definiert.
Vorgehen
Wiringo hat den Vorgang strukturiert begleitet — von Engineering-Klärung und Bemusterung bis zur dokumentierten Serienfreigabe. Prüfumfang, Materialnachweise und Lieferplan wurden vor Serienstart abgestimmt.
Ergebnis
Das Projekt ist im freigegebenen Korridor angelaufen. Die typischen Eckwerte (siehe rechts) sind verallgemeinert dargestellt.
Typische Eckdaten dieses Projekttyps
Repräsentatives, illustratives Projektmuster. Kennzahlen anonymisiert und verallgemeinert.
Diese Seiten helfen meist beim Vergleich angrenzender Lösungen oder beim nächsten RFQ-Schritt
Senden Sie uns BOM, Schaltplan, Stromprofil, Gehäusedaten und Zielmengen. Wir bewerten DFM, Testumfang und Serienfähigkeit für Ihre Elektrowerkzeug-Plattform.