Wiringo fertigt Micro-Coax-Kabelbaugruppen für Kameras, Sensorik, Thermal Imaging und kompakte Messsysteme. Wir verbinden Feinleiter-Handling, Steckerfreigabe, Impedanz- und Endprüfung zu einem kontrollierten Serienprozess.

Eine Micro-Coax-Kabelkonfektion ist eine kundenspezifisch konfektionierte Baugruppe aus miniaturisierten Koaxialleitungen mit sehr feinen Leitern (AWG#40-Klasse), bei der Aderaufbau, Schirm, Steckerausrichtung und Impedanzziel auf kompakte Signalpfade in Kameras, Sensorik oder Thermal Imaging abgestimmt werden. Wiringo ist dabei ein reiner Konfektions- und Montagepartner: Wir fertigen ausschließlich nach Kundenspezifikation und handeln nicht mit einzelnen Koaxialleitungen oder Steckverbindern als Katalogware.
Wir haben kurze Micro-Coax-Baugruppen mit Innenlängen um 100 mm und AWG#40-nahen Feinleitern gefertigt, IPEX-, CABLINE-VS- und Micro-Pitch-Board-Stecker nach Zeichnung kontaktiert und Schirmauflage sowie Zugentlastung am Steckeraustritt validiert. Jede Baugruppe haben wir zu 100 % auf Durchgang, Kurzschluss und Pin-Mapping geprüft und je nach Risiko um Impedanz-, Schirmdurchgangs-, Kontaktwiderstands- und Hi-Pot-Prüfung mit freigegebenen Testadaptern ergänzt; die Verarbeitung haben wir an IPC-A-620 ausgerichtet und unter ISO 9001 dokumentiert.
feine Micro-Coax-Leiter aus Fallprojekten
kurze Baugruppen mit engem Handlingfenster
Pin-Mapping und Endprüfung nach Prüfplan
Validierungsmuster für Stecker-Alternativen
Kurz gefasst
Micro-Coax-Kabel ist ein miniaturisiertes Koaxialkabel für kompakte Signalpfade, bei denen Leiter, Dielektrikum, Schirm und Stecker sehr wenig mechanische Reserve haben. IPEX-Steckverbinder sind Miniatur-Steckverbinder für Board-to-Cable- und HF-nahe Anwendungen. CABLINE-VS ist eine Micro-Coax-Steckerfamilie für sehr kompakte Geräteverbindungen.
Als technische Orientierung helfen Grundlagen zu Koaxialkabeln, die Fertigungsanforderungen von IPC-A-620 und Qualitätsprozesse nach ISO 9001. In der Praxis entscheidet aber Ihre konkrete Zeichnung: Länge, Steckerausrichtung, Testmethode und Montagezugang bestimmen den Prozess.
Abisolieren, Schirmvorbereitung, Kontaktierung und Handling werden auf kurze Längen, kleine Stecker und empfindliche Leiter abgestimmt.
Wir prüfen Originalteile und Alternativen auf mechanische Passung, Kontaktfenster, Verfügbarkeit, Verriegelung und Serienrisiko.
Bei Micro-Coax reicht Durchgang allein selten aus. Prüfadapter, Grenzwerte, Kontaktwiderstand, Schirmdurchgang und Impedanzlogik werden vor dem Pilotlos festgelegt.
Miniaturisierte Baugruppen scheitern oft am Steckeraustritt. Deshalb betrachten wir Schirmauflage, Biegeradius, Zugentlastung und Montagezugang gemeinsam.
Zeichnung, BOM, Pinout, Steckervariante, Prüfbericht und Änderungsstand bleiben nachvollziehbar, damit Nachbestellungen nicht neu qualifiziert werden.
Wenn Fehlerbilder auftreten, stoppen wir nicht bei Austauschware. Wir klären Ursache, Spezifikation, Testmethode und Ersatzlos strukturiert.
Typisches Projektmuster, illustrativ und anonymisiert dargestellt.
Ausgangslage
In einer Beta-Serie fielen Micro-Coax-Baugruppen wegen hoher Impedanz auf. Die Kombination aus Spezifikationsdefinition und Testmethode passte nicht zur realen Baugruppe.
Typische Eckdaten
Vorgehen
Die Produktion wird gestoppt. Danach folgen gemeinsame Ursachenanalyse, aktualisierte Spezifikation, neue Testberichte, neue Muster und ein Ersatzlos.
Ergebnis
Die Reklamation lässt sich schließen, die Partnerschaft bleibt bestehen, und ein korrigiertes Ersatzlos wird ausgelöst.
Warum solche Fälle entstehen
| Typische Anwendungen | Thermal Imaging, Kameramodule, Sensorik, 3D-Vision, Messgeräte, kompakte Industrieelektronik |
| Leiter und Kabel | Micro-Coax, AWG#40-nahe Feinleiter, mehrkanalige Miniaturkabel, geschirmte Signalpfade |
| Steckverbinder | IPEX, CABLINE-VS, Micro-Pitch-Board-Stecker, kundenspezifische Gegenstecker nach Zeichnung |
| Kabellängen | kurze interne Baugruppen mit Innenlängen um 100 mm bis zu projektspezifischen Geräteverbindungen |
| Prüfungen | 100 % Durchgang, Kurzschluss, Pin-Mapping; optional Impedanz, Schirmdurchgang, Kontaktwiderstand, Hi-Pot |
| Dokumentation | Prüfbericht, Zeichnungsrevision, Steckerteilnummer, Materialcharge, Abweichungsbericht bei Bedarf |
| Mengenfenster | Muster, Validierungsmuster für Alternativfreigabe, Pilotlose und Serienabrufe nach Forecast |
| Lieferzeit-Hinweis | typisch 2-4 Wochen nach Freigabe; bei neuen Steckern abhängig von Materialverfügbarkeit und Testadapter |
Bei Micro-Coax ist der billigste Musterpreis selten der beste Vergleich. Entscheidend sind Materialverfügbarkeit, Testadapter, dokumentierte Grenzwerte und die Frage, ob ein Ersatzstecker im Feld wirklich akzeptiert wird.
Einkaufsleitfaden ansehenDiese Punkte trennen eine stabile Micro-Coax-Serie von einem Muster, das nur einmal im Labor funktioniert.
| Situation | Riskante Wahl | Bessere Auslegung | Warum es zählt |
|---|---|---|---|
| Sehr kurze Baugruppe | Kabellänge isoliert spezifizieren | kurze Innenlängen um 100 mm mit Biegeradius, Greifraum und Steckerausrichtung prüfen | Kurze Micro-Coax-Kabel verlieren schnell Montagefenster, wenn der Stecker nicht erreichbar bleibt. |
| Feine Leiterklasse | AWG#40 wie Standardlitze behandeln | Abisolierfenster, Schirmvorbereitung und Kontaktierung separat validieren | Feinleiter reagieren empfindlich auf Werkzeugdruck, Zug und minimale Geometrieabweichungen. |
| Stecker ist knapp | Alternative nur nach Preis auswählen | Steckeralternative mit Musterlos, Passform und Funktionstest freigeben | Mechanisch ähnliche Stecker können bei Verriegelung, Pinlage oder Kontaktwiderstand scheitern. |
| Impedanzfehler im Feld | nur Ersatz fertigen | Spezifikation, Testmethode und Prüfadapter gemeinsam korrigieren | Wiederholfehler entstehen oft aus Messlogik und unklaren Grenzwerten, nicht nur aus Montagefehlern. |

Micro-Coax-Projekte brauchen eine klare Beziehung zwischen Zeichnung und Messung. Wenn der Kunde Impedanz, Bildsignal oder Sensorfunktion bewertet, muss der Lieferant wissen, ob der Serienprüfplatz dasselbe Risiko abdeckt oder nur eine einfache Verbindung bestätigt.
Unsere Empfehlung ist ein frühes Pilotlos mit freigegebenem Adapter, dokumentierter Sichtprüfung und definiertem Eskalationsweg. So bleibt ein Abweichungsfall lösbar, ohne dass Einkauf, Qualität und Engineering dieselbe Baugruppe unterschiedlich bewerten.
Wir prüfen Steckerfamilie, Kabellänge, Pinout, Impedanzziel, Schirmung, Stückzahl, Testmethode und Einbauraum.
Originalstecker, Alternativen, Abisoliermaß, Kontaktierung und Testadapter werden vor Musterbau bestätigt.
Muster werden mit seriennaher Arbeitsanweisung gefertigt, damit der Kunde nicht nur Funktion, sondern auch Prozessfähigkeit sieht.
Grenzwerte, Fehlerbilder und Abweichungen werden dokumentiert. Bei Bedarf passen wir Spezifikation oder Prüfadapter an.
Nach Freigabe laufen Zeichnungsrevision, Materialchargen, Prüfprotokolle und Verpackungsvorgaben in einem wiederholbaren Prozess.
Expertenhinweis
"Bei Micro-Coax-Kabeln ist die Baugruppe oft kleiner als das Risiko. Wenn Stecker, Testadapter und Spezifikation nicht gemeinsam freigegeben sind, produziert man Unsicherheit statt Serie."
Hommer Zhao
Founder & General Manager, mehr als 10 Jahre Kabelbaum- und Kabelkonfektionsprojekte für OEMs
Antworten auf typische Fragen vor RFQ, Musterbau und Serienfreigabe.
Für eine belastbare RFQ brauchen wir Steckerfamilie, Pinzahl, Kabellänge, Toleranz, Aderaufbau, Impedanzziel, Biegeradius, Schirmkonzept, Zielmenge, Prüfanforderung und Einbausituation. Bei extrem kurzen Baugruppen mit Innenlängen um 100 mm prüfen wir zusätzlich Greifraum, Zugentlastung und Testadapter.
Ja. AWG#40 ist eine sehr feine Leiterklasse, bei der Abisolierfenster, Kontaktierung, Schirmauflage und Handling streng kontrolliert werden müssen. Wir behandeln solche Projekte wie einen validierten Prozess, nicht wie normale Handkonfektion.
Wir stimmen Spezifikation und Testmethode vor der Serie ab, prüfen Muster mit freigegebenen Adaptern und dokumentieren Grenzwerte. Die Erfahrung zeigt, dass selbst eine korrekte Montage scheitern kann, wenn Spezifikationsdefinition und Prüfverfahren nicht zusammenpassen.
Ja. Wenn ein Originalstecker nicht verfügbar ist, prüfen wir mechanische Passung, Verriegelung, Pinout, Kabel-OD und elektrische Freigabe. Bei einem typischen Sensorik-Projekt (illustrativ) bauen wir zunächst ein kleines Validierungslos mit der Steckeralternative, das vom Kundenteam funktional freigegeben wird, bevor Serienmaterial beschafft wird.
Standard sind 100 % Durchgang, Kurzschluss, Pin-Mapping, Sichtprüfung und Zugentlastungscheck. Je nach Risiko ergänzen wir Impedanz- oder Signalprüfung, Schirmdurchgang, Hi-Pot, Einfügekraft, Kontaktwiderstand und projektspezifische Testadapter.
Wir fertigen Muster, kleine Validierungslose und Serienabrufe. Der Aufwand liegt weniger in der Stückzahl als in Prozessfreigabe, Prüfadapter und Materialverfügbarkeit. Für reine Preisvergleiche ohne Zeichnung ist Micro-Coax meist zu risikoreich.
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