Wiringo fertigt SMA-Kabelbaugruppen nicht als reine Stecker-Montage, sondern als abgestimmten 50-Ohm-Signalpfad: Kabel, Stecker, Schirmkontakt, Zugentlastung und VNA-Prüfung werden vor der Serie gemeinsam freigegeben.

SMA-Steckverbinder sind präzise 50-Ohm-Koaxialsteckverbinder für HF-Verbindungen, die je nach Ausführung als SMA, RP-SMA oder Bulkhead und in Crimp-, Clamp- oder Lötversion auf Koaxialkabel wie RG-174, RG-316, RG-58 oder LMR montiert werden; Wiringo ist dabei ein reiner Konfektions- und Montagepartner, der SMA-Kabelbaugruppen ausschließlich nach Kundenspezifikation fertigt und keine einzelnen Stecker oder Kabel als Handelsware herstellt oder verkauft.
Wir haben SMA-, RP-SMA- und Bulkhead-Steckverbinder auf RG-174-, RG-316- und LMR-Kabeln gecrimpt, geklemmt und verlötet sowie Schirmkontakt und Zugentlastung nach den im Projekt freigegebenen Maßen ausgeführt. Anschließend haben wir die Baugruppen zu 100 % auf Durchgang und Polarität geprüft und je nach Risiko VSWR, Return Loss oder Insertion Loss am VNA gemessen, jeweils im Rahmen von IPC-A-620 und der freigegebenen Kundenspezifikation.
Kurz gefasst
Wir prüfen Steckergeometrie, Kabel-OD und Montageart vor dem Musterbau, damit Crimp-, Clamp- oder Lötversion zur realen Einbausituation passt.
SMA ist ein 50-Ohm-Koaxialsteckverbinder, der in Labor, Antenne, GNSS, Funkmodul und Industrie-HF nur mit passender Kabelauswahl stabil arbeitet.
Für kritische Baugruppen stimmen wir VSWR, Return Loss, Insertion Loss und VNA-Messfenster ab, statt die Freigabe auf einen DC-Test zu reduzieren.
Schirmabsetzung, Knickschutz, Schrumpfschlauch und Gehäusemontage werden so definiert, dass die HF-Werte nach Handling und Einbau erhalten bleiben.
SMA ist ein präziser Koaxialsteckverbinder, aber die fertige Baugruppe wird durch mehr bestimmt als durch die Steckerbezeichnung. Ein RFQ mit “SMA, 300 mm” lässt offen, ob RG-174, RG-316, LMR-100 oder ein semi-flexibles Kabel gemeint ist und ob ein reiner Durchgangstest ausreicht.
Wir behandeln SMA-Projekte deshalb wie eine kleine HF-Baugruppe. Die Auswahl orientiert sich an Koaxialkabel, Biegeradius, Zugentlastung, Steckerorientierung und Prüfgrenzen. Für allgemeine HF-Programme bleibt unsere Seite zur HF-Kabelkonfektion der breitere Einstieg; diese Seite fokussiert auf SMA als konkreten Stecker- und Prozessfall.
Für Qualitätsrahmen nutzen wir projektbezogen IPC-A-620 und die im Projekt freigegebenen Kundenspezifikationen. Externe Einordnungen zu IPC und ISO 9001 helfen beim Auditgespräch, ersetzen aber nicht die freigegebene Zeichnung.
Leistungsumfang
Kundenspezifische SMA-, RP-SMA- und Bulkhead-Kabel, DFM-Prüfung, Musterbau, Kleinserie, Serienfertigung, 100% elektrische Prüfung und HF-Prüfung nach vereinbartem Grenzwert.
Wir entwickeln keine aktiven Funkmodule, Antennendesigns oder HF-Schaltungen. Für Frequenzbereiche oberhalb klassischer SMA-Grenzen prüfen wir 2.92 mm, 2.4 mm oder projektbezogene Alternativen.
Diese Werte sind nicht pauschal auf jede Baugruppe übertragbar. Sie zeigen, welche Parameter wir vor Angebot und Serienfreigabe typischerweise abfragen.
Die richtige SMA-Ausführung hängt von Volumen, Kabeltyp, Servicebedarf und Freigaberisiko ab. Crimp ist bei flexiblen Serienkabeln meist effizient, während Clamp- und Bulkhead-Versionen mechanische Vorteile bieten, aber mehr Montage- und Prüfaufwand verursachen.
| Variante | Typischer Kabelbezug | Gute Anwendung | Abwägung |
|---|---|---|---|
| SMA Crimp | Flexible RG- und LMR-Kabel | Serienfertigung, Antennenleitungen, GNSS | Schnell reproduzierbar, aber abhängig vom korrekten Crimpwerkzeug |
| SMA Clamp | Semi-flexible und dickere Koaxialkabel | Laboradapter, Servicekabel, Kleinserien | Gut einstellbar, aber langsamer und teurer als Crimp |
| SMA Lötversion | Sonderaufbauten und Prototypen | Entwicklungsaufbauten, kurze Adapter | Flexibel bei Mustern, für Serie nur mit klarer Prozessfreigabe |
| SMA Bulkhead | Panel- oder Gehäusedurchführung | Messgeräte, Funkmodule, Gehäusebaugruppen | Mechanisch stark, benötigt definierte Einbaulage und Drehmomentvorgabe |
Typisches Projektmuster, illustrativ und anonymisiert dargestellt.
Ausgangslage
Eine Mikrokoax-Baugruppe für eine Beta-Serie fällt wegen hoher Impedanz aus. Solche Fälle sind kein SMA-Projekt, aber das Fehlerbild ist direkt relevant: Bei HF-Kabeln reicht eine unklare Prüfdefinition aus, um eine ganze Serie zu blockieren.
Typische Eckdaten
Feine Leiter der AWG#40-Klasse, Micro-Pitch-Stecker (z. B. CABLINE-VS) und kurze Baugruppen um 100 mm, bei denen Prüfadapter und Schirmfenster das Messergebnis stark beeinflussen.
Vorgehen
Die Produktion wird gestoppt, die Spezifikation mit dem Engineering-Team des Kunden neu bewertet und die Testmethode korrigiert. Danach werden neue Muster, Testberichte und ein korrigiertes Ersatzlos freigegeben.
Lehre für SMA-RFQs
SMA-Projekte brauchen vor dem ersten Serienlos eine eindeutige Definition von Kabelaufbau, Messmethode und Grenzwert. Sonst bleibt die Ursache zwischen Stecker, Kabel und Testadapter unklar.
Wir klären Frequenzband, Zielimpedanz, Kabellänge, Steckerseite, Einbaulage, Stückzahl und ob ein VNA-Report gefordert ist.
Kabel-OD, Dielektrikum, Schirmaufbau und SMA-Ausführung werden gemeinsam bewertet. Bei langen Lieferzeiten schlagen wir freigegebene Alternativen vor.
Abisoliermaße, Crimpwerkzeug, Lötfenster, Schrumpfschlauch und Drehmoment werden dokumentiert, damit die Serie nicht neu entwickelt wird.
Durchgang, Kurzschluss, Polarität und je nach Risiko VSWR, Return Loss oder Insertion Loss werden gegen die vereinbarten Grenzwerte geprüft.
Nach Freigabe definieren wir Kennzeichnung, Handling, Schutzkappen, Biegeradius im Tray und Rückverfolgbarkeit pro Los.
"Bei SMA-Kabeln ist der Steckername nur der Anfang. Die meisten Reklamationen entstehen dort, wo Abisolierung, Schirmkontakt und Prüfgrenze nicht gemeinsam freigegeben wurden."
Hommer Zhao, Founder & General Manager
Antworten für Einkauf, Entwicklung und Lieferantenqualifizierung.
Für ein belastbares Angebot brauchen wir Steckertyp, Geschlecht, gerade oder gewinkelt, Kabellänge, Kabeltyp, Stückzahl und das relevante Frequenzband. Eine einfache Angabe wie “SMA auf RG-316, 300 mm” reicht für einen Richtpreis, aber nicht für Serienfreigabe. Wenn VSWR, Return Loss oder Insertion Loss spezifiziert sind, senden Sie bitte Zielwerte und Messband mit. Bei Gehäusedurchführungen benötigen wir außerdem Panelstärke, D-Flach oder Rundloch, Mutterposition und Drehmomentvorgabe.
Ja, 200 SMA-Kabel in 6 Wochen sind realistisch, wenn Kabel und Stecker verfügbar sind und die HF-Grenzwerte früh feststehen. Für viele Kleinserien liegen einfache Baugruppen bei 3-4 Wochen nach technischer Freigabe; Muster sind bei lagernden Komponenten oft in 5-10 Werktagen möglich. Kritisch wird der Termin, wenn ein bestimmter Markenstecker lange Lieferzeit hat, ein Bulkhead-Gehäuse mechanisch geprüft werden muss oder der Kunde einen vollständigen VNA-Report für jedes Teil fordert.
Crimp-SMA ist für flexible Kabel und Serienlose meist die beste Wahl, weil Prozessfenster, Werkzeug und Zugprüfung klar beherrschbar sind. Clamp-Versionen eignen sich für dickere oder semi-flexible Koaxialkabel und kleine technische Lose, kosten aber mehr Montagezeit. Lötversionen nutzen wir vor allem für Prototypen oder Sondergeometrien. Für Serienfreigabe nach IPC-A-620 ist nicht die Methode allein entscheidend, sondern ob Abisoliermaß, Schirmkontakt, Zugentlastung und HF-Messung wiederholbar sind.
Viele SMA-Steckverbinder werden bis 18 GHz spezifiziert, aber die komplette Kabelbaugruppe erreicht diesen Wert nur, wenn Kabeltyp, Länge, Biegeradius und Montage sauber dazu passen. Ein kurzes RG-316-Kabel mit geraden SMA-Steckern verhält sich anders als ein langes LMR-240-Kabel mit gewinkelten Steckern und engem Routing. Für Einkäufer ist deshalb das Einsatzband wichtiger als die Maximalfrequenz im Datenblatt. Wir prüfen die Baugruppe gegen das reale Frequenzfenster, nicht gegen eine isolierte Steckerangabe.
Ein SMA-Kabel kann elektrisch verbunden sein und trotzdem zu viel Reflexion oder Dämpfung erzeugen. Typische Ursachen sind angeschnittenes Dielektrikum, gequetschter Schirm, falscher Crimpeinsatz, zu enger Biegeradius oder ein Stecker, der nicht zum Kabel-OD passt. Ein DC-Durchgangstest sieht diese Fehler nicht. Bei Antennen-, GNSS- oder Messleitungen empfehlen wir mindestens Stichproben mit VSWR oder Return Loss; bei sicherheits- oder funkkritischen Baugruppen kann 100% HF-Test sinnvoll sein.
Ja, wir können alternative SMA-, RP-SMA- oder Bulkhead-Stecker vorschlagen, wenn die elektrischen, mechanischen und freigabeseitigen Anforderungen dokumentiert sind. In einem typischen Projekt mit kundenspezifischen Kabelbaugruppen werden projektabhängige Stückzahlen, eine projektabhängige Lieferzeit und mehrere Stecker- und Gehäusevarianten je Baugruppe abgestimmt. Für Serienprojekte kennzeichnen wir Alternativen nicht als gleichwertig, bevor Datenblatt, Crimpwerkzeug, Einbaumaß und Prüfgrenze freigegeben sind.
Preis und Lieferzeit hängen vor allem von Steckerverfügbarkeit, Kabeltyp, Länge, Prüfpflicht und Verpackung ab. Für Kleinserien mit 50-500 Stück ist die technische Freigabe oft wichtiger als die reine Montagezeit.
Senden Sie Kabeltyp, SMA-Ausführung, Länge, Toleranz, Stückzahl, Frequenzband, Zielwerte, Labeling und Verpackung. Ein Foto der Einbausituation reduziert Rückfragen bei Bulkhead- und rechtwinkligen Steckern.
ISO 9001:2015, IATF 16949:2016 und IPC-A-620 bilden den Rahmen für Prozessdisziplin, Rückverfolgbarkeit und Abnahmekriterien. Die konkreten Grenzwerte werden jedoch immer im Projekt freigegeben.
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Senden Sie Steckertyp, Kabel, Länge, Stückzahl und Frequenzband. Wir prüfen Machbarkeit, Alternativen und Prüfkonzept vor dem Angebot.