Unser ICT Testing Service richtet sich an OEMs, die elektrische Fehler nicht erst im Funktionstest oder im fertigen Geraet sehen wollen. Wir verbinden Testpunkt-Review, Fixture-Strategie, Programmentwicklung und Serienfreigabe zu einem belastbaren Prozess fuer NPI und stabile Serien.
Der fachliche Rahmen orientiert sich an bewaehrten Prinzipien aus In-Circuit-Testing und Design for Testing. Fuer Projekte mit unsicherem Volumen oder haeufigen Revisionen lohnt sich oft zunaechst der Vergleich mit unserem Leitfaden zu ICT vs. Flying Probe.

ICT ist kein isolierter Adapterbau, sondern Teil Ihrer gesamten Freigabelogik fuer die Baugruppe. Genau darauf ist diese Leistung ausgelegt.
Wir pruefen Testpunkte, Netztrennung, Versorgungspfade und kritische Referenzdesigns frueh, damit Ihr ICT nicht erst nach dem Fixture-Bau feststellt, dass...
Bed-of-Nails lohnt sich nur, wenn Taktzeit, Wiederholbarkeit und Abdeckung den Aufwand rechtfertigen. Wir bewerten genau diese Hebel statt ICT pauschal als...
Kurzschluss, Open Circuit, falscher Wert, Polaritaetsfehler und Spannungsnetzprobleme werden vor dem Einbau in den Box Build oder vor dem Systemtest...
Sie erhalten eine klare Sicht auf Testabdeckung, Grenzfaelle, Fixture-Annahmen und offene Restrisiken. Das ist besonders wertvoll fuer NPI, PPAP-nahe...
Die genaue Reichweite haengt von DFT, Zugangspunkten und Produkttopologie ab. Diese Tabelle zeigt, welche Themen wir im ICT-Setup priorisieren.
| Pruefbereich | Typischer Fokus | Nutzen fuer Ihr Projekt |
|---|---|---|
| Open und Kurzschluss | Versorgungsnetze, Signalleitungen, Lagenwechsel und kritische Netze | fruehe Erkennung elektrischer Basisfehler vor Funktionstest und Endmontage |
| Bauteilwert und Polaritaet | Widerstaende, Kondensatoren, Dioden, Transistoren, orientierte ICs | hilft bei Verpolung, falschen Bestueckwerten und Pick-and-Place-Abweichungen |
| Boundary und In-Circuit-Messungen | analoge und digitale Netze mit definierten Testpunkten | sinnvoll fuer Baugruppen mit hoher Variantenkontrolle und reproduzierbarem Testsetup |
| Programm- und Fixture-Freigabe | Adapter, Nadelfeld, Testlimits, Golden Board | entscheidend, damit Serienanlaeufe nicht mit instabilen Fehlalarmen starten |
| Rueckkopplung an DFM und AOI | wiederkehrende Fehlerbilder nach Linie, Los oder Revision | verbessert Druck, Placement, Loetprozess und Testzugang gleichzeitig |
Wir starten mit Netlist, Schaltplan, Gerber, Stueckliste und bekannten Risikopunkten. Dabei wird geklaert, ob ICT ueberhaupt die wirtschaftlich passende...
Testpunkte, mechanische Referenzen, Adapterfenster und no-go-Bereiche werden vor dem Fixture-Bau abgestimmt. So vermeiden wir spaete Diskussionen ueber...
Messgrenzen, Sequenzen und Fehlermeldungen werden auf reale Baugruppen abgestimmt. Ein sauberes Golden Board und belastbare Referenzwerte reduzieren...
Vor Serienfreigabe pruefen wir echte Pilotlose, bewerten Fehlerschwerpunkte und trennen Fixture-, Design- und Prozessursachen sauber. Erst danach wird die...
Im Serienlauf dokumentieren wir Fehlercodes, Wiederholpruefungen und relevante Trends. Das schafft eine belastbare Basis fuer CAPA, Lieferantenfeedback und...
Viele Teams diskutieren den Test erst, wenn AOI, Reflow und Bauteilbeschaffung bereits fixiert sind. Dann fehlen Testpunkte, der Fixture-Aufbau wird teuer oder die Baugruppe ist mechanisch schwierig zu kontaktieren. Ein frueher DFT-Review spart hier meist deutlich mehr Aufwand als spaete Nacharbeit.
Wenn Ihr Projekt zugleich SMT, THT und spaetere Endmontage kombiniert, sollte die Teststrategie mit AOI, Through-Hole Assembly und gegebenenfalls Box Build Assembly zusammengedacht werden.
Fuer Projekte mit JTAG- oder Scan-Ketten kann auch Boundary Scan ein zusaetzlicher Baustein sein. Entscheidend ist nicht die Testmethode allein, sondern wie sinnvoll sie zu Volumen, Risiko und Baugruppenlayout passt.
ICT ist besonders stark, wenn Sie mittlere bis hohe Stueckzahlen, stabile Revisionen und eine hohe elektrische Testtiefe brauchen. Das Fixture verursacht zwar Anlaufkosten, senkt aber die Testzeit pro Baugruppe deutlich und eignet sich daher fuer Serien mit klarer Wiederholbarkeit.
ICT erkennt unter anderem Kurzschluesse, Open Circuits, falsche Bauteilwerte, fehlende oder falsch gepolte Komponenten, Dioden- und Transistorfehler sowie Probleme in Spannungsnetzen. Welche Fehler wirklich abgedeckt werden, haengt vom Design-for-Test, den Zugangspunkten und den Testgrenzen ab.
Wir benoetigen Gerber-Daten, Schaltplan, Stueckliste, Pick-and-Place-Daten, Netlist, Assembly-Zeichnung, bekannte kritische Netze und die Zieldefinition fuer den Test. Falls bereits Feldfehler oder RMA-Muster vorliegen, helfen diese Daten ebenfalls bei der Priorisierung der Testabdeckung.
Nein. ICT prueft elektrische Integritaet auf Baugruppenebene, AOI adressiert visuelle Prozessfehler und der Funktionstest bewertet das Verhalten im realen Anwendungskontext. Die beste Strategie kombiniert diese Methoden passend zu Risiko, Volumen und Produktarchitektur.
Bei ECOs pruefen wir Testpunkte, Netzaenderungen, Bauteilersatz und Fixture-Auswirkungen neu. Kleine Anpassungen lassen sich oft in Testprogramm und Adapter integrieren, groessere Designwechsel erfordern eine ueberarbeitete DFT- und Fixture-Freigabe, damit die Serienabdeckung nicht stillschweigend sinkt.
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